Diagnostikspektrum des IKBZ

Das IKBZ kann durch die ständigen Fortbildungen des Personals alle gängigen und modernen diagnostischen Möglichkeiten und Methoden anbieten.

Diagnostisches Spektrum

  • Gynäkologischer Status
  • Beckenbodenbeurteilung
  • Urogenital- und Analsonographie
  • Urodynamik
  • Urethrozystoskopie
  • Exploration von Sexualstörungen
  • Neurologischer Status

Was ist Urodynamik?

Was ist Urodynamik?

Unter Urodynamik versteht man die Abklärung der funktionellen Abläufe im Harntrakt mit dem Schwerpunkt "Blasenfunktion".

 

Dazu werden über Messkatheter, die in Blase und Enddarm platziert werden sowie über Elektroden am Beckenboden die Druckverhältnisse in der Blase und im Bauchraum sowie die Reaktionen der Beckenbodenmuskulatur in bestimmten Phasen der Füllung und Entleerung gemessen. Für die Messung wird die Blase mit Kochsalz aufgefüllt, die Blasenfüllung und anschließende Entleerung werden nachvollzogen. Die Messwerte werden in Kurven und Tabellen auf einem Monitor dargestellt und vom Computer und dem Arzt, der Ärztin ausgewertet.

 

Ziel der urodynamischen Untersuchung ist es, Ort und Art der Störung möglichst genau zu definieren und daraus gezielte therapeutische Konsequenzen abzuleiten. Die urodynamische Untersuchung ist eine manchmal notwendige Ergänzung anderer diagnostischer Verfahren und hilft bei der Entscheidungsfindung z.B. vor Operationen im Beckenbodenbereich (z.B. Inkontinenz und Senkungsoperationen) und kann hier wegweisend für den Operationserfolg sein.

Ultraschall

Ultraschall

Die Ultraschalluntersuchung ist eine wichtige Hilfe zur Beurteilung von

 

  • Harnröhre
  • Blase
  • Gebärmutter
  • Enddarm
  • Nieren
  • Beckenbodenmuskulatur
  • Schließmuskel des Darmes

Neurologe

Neurologe

Störungen der Blasen- und Darmfunktion sind häufig vernachlässigte Aspekte bei neurologischen Erkrankungen, weil möglicherweise andere Funktionseinschränkungen subjektiv im Vordergrund stehen (z.B. Lähmungen, Gefühlsstörungen, Krampfanfälle).

 

Umso wichtiger ist die Aufklärung und Betreuung Betroffener (z.B. mit Querschnittslähmung, Multipler Sklerose, M. Parkinson, angeborenen Fehlbildungen des Nervensystems, Schlaganfall aber auch Diabetes mellitus und Polyneuropathie) v.a. von urologischer Seite, da Nieren- und Blasenschäden nicht nur den Alltag beeinträchtigen (Inkontinenz, häufiges nicht kontrollierbares Wasserlassen mit starkem Drang etc.), sondern auch die Lebenserwartung durch irreversible Schäden einschränken können. Die Betroffenen benötigen einen kompetenten in neurourologischer Diagnostik und Therapie erfahrenen Arzt /Ärztin, der/die Sie kontinuierlich lebenslang urologisch „begleitet“.

 

In unserem Zentrum besteht die Möglichkeit der Durchführung der erforderlichen neurologischen Diagnostik und erfahrenen kompetenten Therapie neurologisch erkrankter Menschen.

Zentrumsleiter

Robert Rodrigues

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

 

Telefon: 0 33 71 / 699 793

Telefax: 0 33 71 / 699 410
Beckenbodenzentrum(at)kh-luckenwalde.de