Auf der Stadtverordnetenversammlung verkündigt der Luckenwalder Bürgermeister Friedländer, dass der königliche Kommerzienrat Carl Wilhelm Fähndrich und seine Ehegattin 30.000,- Mark zur Erbauung eines Krankenhauses und das dazu erforderliche Bauterrain in der Schützenstraße unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben.
Beginn der Baumaßnahme
Einweihung des Krankenhausneubaus
Krankenhausarzt war von der Gründung 1887 bis 1910 der in Luckenwalde praktizierdende Arzt Sanitätsrat Dr. Hermann Luther
Erste Krankenhausordnung
wird der Einrichtung einer Tuberkulosestation zugestimmt. Die damals praktizierenden Ärzte aus der Stadt durften ihre Patienten auf der Tuberkulosestation selbst behandeln.
20 Jahrenach Bestehen de "Neuen Krankenhauses" wird eine Vergrößerung der Einrichtung in Erwägung gezogen. Zu diesem Zweck und zugleich zur Vergrößerung des Gartens erwirbt die Stadt das neben dem Haus gelegene Grundstück.
Anfang des Jahres 1908 war in Luckenwalde Typhus ausgebrochen. Unter dem Druck der Typhusepedemie wurde kurzfristig eine Baracke miit 24 Betten errichtet.
ImJahr 1912 wurde ein Erweiterungsbau für Infektionskranke projektiert und bis 1913 gebaut. Nur 20 Meter von der Fähnrich'schen Stiftung entfernt bildet dieser Neubau heute den Querflügel am östlichen Ende des Krankenhaustraktes.
Nach Anschluss des Krankenhauses an das städtische Elektrizitätswerk wird das erste Röntgenaggregat aufgestellt.
Einweihung des neuen Erweiterungsbaus.
Mit einem Vertrag vom 1. April 1926 wurden die Diakonissen, die bislang allein die Schwesternarbeit geleistet hatten, durch "Freie Krankenschwestern" ergänzt.
An der ersten Krankenpflegeschule wurden unter Leitung von SR Dr. Kiesel, OA Dr. Stemmler und der Oberin Kippenberg 12 Schülerinnen der Krankenpflege und 6 Fürsorgeschwestern ausgebildet. Bau eines Schwestern- und Ärztehauses.
Ausbau der Liegehalle für Tuberkulosekranke zur Säuglingsstation.
Eröffnung der ersten Fachpoliklinik im Land Brandenburg mit 5 Fachabteilungen.
Der damalige Chefarzt Dr. Dietrich erwirkte über den Minister Heinrich Rau den Bau einer neuen Poliklinik.
Einweihung der neuen Poliklinik durch den Minister Heinrich Rau.
Rekonstruktion des Operationssaales und Erweiterung um einen Raum, der als Sterilisationsraum diente.
Eröffnung der neuen Kinderklinik mit zwei Säuglingsstationen, einer Frühgeborenenstation und der internen Kinderstation.
Bau eines Ärzte - Schwestern - Wohnhauses in der Mönchenstraße.
Erweiterung des Krankenhauses durch einen viergeschossigen Neubau in der Schützenstraße, in dem eine Kinder- und eine Säuglingsstation sowie ein Labor und die Physiotherapie untergebracht wurden.
Neubau Untersuchungs-/ Behandlungstrakt und Bettenhaus (Urologie, Unfallchirurgie)
Frühjahr 2001 - Beginn des 3. Bauabschnitts
Küchenneubau mit Personalcafeteria wir dzur Nutzung übergeben.
Umzug Labor, Endoskopie und EKG (Erdgeschoss)
Beginn der Arbeiten Portal-Verbinder zum Neubau
Inbetriebnahme des Magnetresonanztomographen (MRT) in der Röntgenabteilung.
Umzug der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe und der chirurgischen A-Station in den sanierten Abschnitt.
Im Bereich Portal:
- Sitz Ärztlicher Direktor
- Unterbringung Patientenaufnahme, Telefonie
- Besprechungs- und Büroräume
- Cafetaria
Neubau Bettenhaus
Umzug der Abteilungen Kardiologie und Onkologie/Gastroenterologie ins neue Bettenhaus
Saarstraße 1
14943 Luckenwalde
Telefon: 0 33 71 / 699 0
Telefax: 0 33 71 / 620 110